Verlautbarungen der Loge
Hier finden Sie eine
Auswahl von Verlautbarungen der Freimaurerloge Johannes der
Evangelist zur Eintracht an die Presse. Wenn Sie unsere
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Index
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- 05-08-2006
- 190 Jahre Freimaurerei in Darmstadt
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- 11-06-2006
- 40 JAHRE WIEDERAUFBAU DES FREIMAURERTEMPELS
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- 02-01-2004
- Humanitärer Preis 2004 an Afghanistan-Konvoi
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- 13-11-2002
- Grundlage einer humanen Gesellschaft
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- 11-04-2002
- Meilenstein der Menschheitsgeschichte
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- 05-01-2002
- Erster Humanitärer Preis an Hospizgruppe
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- 19-10-2001
- Zukunft liegt in der UNO
14-01-2008: Darmstädter Tafel erhält Humanitären Preis 2008
Freimaurerloge ehrt Arbeit des Vereins / 3.000 Euro Preisgeld
Darmstadt. Der diesjährige "Humanitäre Preis" der Freimaurerloge Johannes der Evangelist zur Eintracht wird am kommenden Samstag, 19.01.2008, an die Darmstädter Tafel verliehen. Die Laudatio wird Oberbürgermeister Walter Hoffmann halten.
"Seit über zehn Jahren versorgt der Verein Bedürftige mit Mahlzeiten und Lebensmitteln, die aus verschiedensten Gründen von Restaurants, Einzelhandel und Bäckereien aussortiert wurden, aber noch verwertbar sind. Die Tafel hilft sozial schwachen und in Not geratenen Menschen, über die Runden zu kommen. Für viele ist sie eine feste Anlaufstelle. Das Engagement ihrer Mitglieder, Helfer und Mitarbeiter ist gelebte Humanität. Mit der Vergabe des mit 3.000 Euro datierten Humanitären Preises möchten wir Freimaurer in Darmstadt die wertvolle Arbeit des Vereins würdigen und unterstützen", teilte der Vorsitzende der Loge, Heiko Blabusch, mit. Die Preisübergabe findet im Rahmen des gemeinsamen Neujahrsempfangs der drei in Darmstadt ansässigen Freimaurerlogen statt.
Der Humanitäre Preis wird zum fünften Mal vergeben. Die bisherigen Preisträger waren die Hospizgruppe Darmstadt (2002), das Gesundheitsprojekt der Teestube Konkret "Krank auf der Strasse" (2003), der Entwicklungshilfeverein "Konstruktive Friedensarbeit" (2004) und die "Lebenshilfe Ortsvereinigung Darmstadt" (2006).
Anliegen der Freimaurerei ist die Verbreitung und Bewahrung von geistiger Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit.
-- Zurück zum Index --05-08-2006: 190 Jahre Freimaurerei in Darmstadt
Die Freimaurerloge "Johannes der Evangelist zur Eintracht" feiert ihren 190jährigen Gründungstag
Darmstadt. Freimaurerei im weitesten Sinne war immer, so sagt Bruder Lessing in seinem Buch "Ernst und Falk" - Freimaurerei im engeren Sinne kennen wir seit dem 24. Juni 1717. In diesem Jahre schlossen sich die vier ältesten Logen Londons zu einer Großloge, der ersten dieser Art, zusammen, um künftig dem geistigen Fortschritt der Menschheit zu dienen.
Die Freimaurerlogen haben also ihren Ursprung bei den alten Dombauhütten der Werkmaurer, deren Brauchtum sie weitgehend übernommen und bis auf den heutigen Tag bewahrt haben. Der ersten gemeinsamen Basis von 1717 folgte die Ausarbeitung einer gemeinsamen Konstitution, in der zum ersten Male die alle Freimaurer verpflichtenden Grundsätze und Richtlinien, auch "alte Pflichten" genannt, für ihre künftige Arbeit festgelegt wurden. Von England aus griff die Freimaurerei auf den Kontinent über und verbreitete sich bald über die ganze Welt. Ihre Grundsätze: Geistesfreiheit, Toleranz, Humanität entstammen dem Geist der aufkommenden Aufklärung, der die Verbreitung begünstigte.
In Darmstadt wurde am 5. August 1816 durch die großmütige und geistige Haltung des Großherzogs Ludewig I von Hessen-Darmstadt die Freimaurerloge "Johannes der Evangelist zur Eintracht" gegründet. Unter Leitung des ersten Meisters vom Stuhl, des Leibarztes Freiherr von Wedekind, wurde am 23. Oktober 1816 die Loge konstituiert.
Da zum damaligen Zeitpunkt außer einem Wirtshaus in der Stadt keine geeignete Versammlungsstätte mietweise zu erhalten war, tauchte bald der Wunsch nach einem eigenen Heim auf. Der Großherzog Ludewig I, der selbst Freimaurer war, schenkte der Loge am 14. Februar 1817 den Bauplatz an der Sandstraße, und sein Architekt Georg Moller plante und führte den Bau aus. Am 14. August 1817 wurde der Grundstein gelegt, und am 26. August 1818, am Namenstag des Großherzogs Ludwig I, des Protektors der Loge, erfolgte die Einweihung.
Seitdem bestand in Darmstadt die Loge ununterbrochen bis zur Schließung durch die Nationalsozialisten im Jahre 1933. In diesen 190 Jahren der Logengeschichte spiegelt sich das Auf und Ab Deutschlands und Europas. Die Darmstädter Loge war nicht nur ein geistiger und gesellschaftlicher Mittelpunkt der Stadt, sondern sie wirkte auch - allerdings dem Logenstatut gemäß ungenannt - sozial und kulturell durch mehrere Stiftungen oder durch eine Beteiligung an solchen. Schon 1823 gründete die Loge die erste Darmstädter Sonntagsschule, einen Vorläufer der heutigen Volkshochschule.
Sehr bald gehörten der Loge nicht nur Hofbeamte, Offiziere, Kaufleute und Künstler an, sondern auch Bürgermeister, Stadtgeistlichkeit und zahlreiche Lehrer; Handwerker und Studenten wurden gleichfalls aufgenommen.
In der dunkelsten Zeit des Verbots unter der Nationalsozialistischen Herrschaft konnte die Arbeit der Brüder nur im Verborgenen verrichtet werden. Unter vielen ehrenhaften Brüdern, die sich in dieser Zeit als Menschen und Freimaurerbrüder bewähren mussten, ist besonders unser Bruder Wilhelm Leuschner zu nennen, dem Naziterror, Verhaftung, Folter und Verurteilung zum Tod durch den Strang in seiner Standhaftigkeit nichts anhaben konnten.
Nach dem Zusammenbruch Deutschlands bemühte sich insbesondere Bruder Friedrich Schelle um die Wiedereröffnung der Darmstädter Loge. Am 6. Oktober 1945 wurde unsere Loge in Anwesenheit von nur acht Brüdern unter ihrem ersten Meister vom Stuhl, Bruder Schelle, wieder eröffnet.
Obwohl sich Darmstadt und seine Einwohner in 190 Jahren gewandelt haben und mit ihnen auch unsere Loge und ihre Bruderschaft, so sind die Grundsätze, zu denen sich die Freimaurer bekennen, die gleichen geblieben: die Forderung nach geistiger Freiheit und Menschlichkeit, der Gedanke der Bruderkette, der Lichtsuche und der Versöhnung aller Menschen untereinander durch Arbeit am eigenen Ich und an der Menschheit.
Der Wunsch und das Streben nach Neubeginn, nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit aller Menschen sowie nach Harmonie in dieser Welt wird der Freimaurerei immer Männer zuführen, die die Wahrheit suchen. Sie werden uns finden, auch in Zukunft!
-- Zurück zum Index --11-06-2006: 40 Jahre Wiederaufbau des Freimaurertempels
Vor 40 Jahre wurde das Logenhaus der Darmstädter Freimaurerloge "Johannes der Evangelist" zur Eintracht wiedereröffnet.
Am 11.Juni 1966 erfolgte die Lichteinbringung ins wiedererrichtete Logengebäude mit einem würdigen Festakt. Zusammen mit großen Teilen Darmstadts war auch der Freimaurertempel in der Bombennacht des 11.September 1944 in Schutt und Asche gelegt worden. Nach dem Kriegsende mussten sich die Brüder zunächst im Hinterzimmer der Restauration Stein in der Alexanderstraße versammeln. Mit Hilfe der Stadt Darmstadt wurde 1965/66 das neue Georg-Moller-Haus, unter Einbeziehung des erhalten gebliebenen Portikus, wieder aufgebaut und dient seitdem wieder als Logenhaus. Heute arbeiten in dem Gebäude drei Freimaurerlogen: Die humanitär orientierte Loge "Johannes der Evangelist zur Eintracht", die christlich orientierte Loge "Zum flammenden Schwert" und die feminine, humanitär orientierte Loge "Vier Elemente im Licht".
Die Darmstädter Loge erhielt am 5. August 1816 ihr Konstitutionspatent und ihr Stifter und Bruder, Großherzog Ludwig I., schenkte ihr am 14. Februar 1817 das Grundstück Sandstraße; sein Architekt Georg Moller plante und baute das Gebäude. Am 14. August wurde der Grundstein gelegt, und am 26. August 1818, am Namenstag des Großherzogs erfolgte die Einweihung. Die Loge zählte im Jahr 1817 bereits 155 Mitglieder. Bis zum Verbot der Nationalsozialisten 1933 diente das Gebäude den Darmstädter Freimaurern als Heim.
Nach der Zerstörung im Krieg ist es das besondere Verdienst des lange Jahre amtierenden Meisters vom Stuhl Professor Max Nuss und des Darmstädter Oberbürgermeisters Dr. Ludwig Engel eine für beide Seiten befriedigende Lösung zu finden. In Übereinkunft mit der Loge beauftragte die Stadt Prof. Dr. Rolf Romeiro von der Technischen Hochschule Darmstadt mit dem Wiederaufbau des Gebäudes.
Es entstand ein Logengebäude, fußend auf dem alten Grundriß Mollers, geschmückt durch den wiederhergestellten Portikus, der dem Haus eine besondere Note verleiht. Portikussäulen, Giebeldreieck und Gebäudekubus sind mehr als Zierrat des Gebäudes, sie sind zugleich Abbilder freimaurerischer Symbole für das Aufrechte, das Standhafte und das Geordnete im menschlichen Leben.
Der Kreis hatte sich geschlossen. 150 Jahre nach ihrer Gründung war die Loge "Johannes der Evangelist zur Eintracht" i.O. Darmstadt wieder heimgekehrt an den Ort, der ihr von ihren Gründern für ihre Arbeit vorbestimmt worden war.
-- Zurück zum Index --02-01-2004: Humanitärer Preis 2004 an Afghanistan-Konvoi
Freimaurer ehren Initiative aus Darmstadt
Der diesjährige Humanitäre Preis der Freimaurerloge Johannes der Evangelist zur Eintracht wird am kommenden Mittwoch, 07.01.2004, an die Darmstädter Gruppe "Konstruktive Friedensarbeit" verliehen. Im Rahmen des Vereins "Kunterbunte Welt e.V." hatte die Gruppe Mitte letzten Jahres 74 Rollstühle, 4.000 T-Shirts und eine komplette Schreinerei auf dem Landweg zu dem nordafghanischen Dorf Katachel transportiert.
Nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg, sowjetischer Besatzung und der Terrorherrschaft der Taliban brauchen die Menschen in Afghanistan unsere dringende Unterstützung beim Wiederaufbau ihres Landes. Die Darmstädter Gruppe "Konstruktive Friedensarbeit" um den Verein Kunterbunte Welt hat mit großem persönlichen Einsatz einen Beitrag dazu geleistet. Der nicht unriskante Hilfskonvoi erinnert daran, dass weltweiter Friede, menschliches Wohlergehen und Völkerverständigung nicht allein durch Regierungszusammenarbeit erreicht werden können. Worauf es vielmehr ankommt, sind gerade solche Initiativen wie jene aus Darmstadt, durch die menschliche Begegnungen und konkrete Hilfe vor Ort möglich werden", so Kurt Ausfelder, Meister vom Stuhl und damit Vorsitzender der Loge. "Die in dem Konvoi zum Ausdruck gekommene gelebte Humanität möchten wir Freimaurer mit unserem Preis würdigen und unterstützen", so Ausfelder.
Das Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro geht an den Entwicklungshilfeverein Katachel e.V., der in dem gleichnamigen Dorf seit langem aktiv ist. Mit dem Geld soll der Aufbau der Schreinerei und die räumliche Erweiterung zweier Mädchenschulen weiter gefördert werden.
An der Preisvergabe nehmen Vertreter der Gruppe "Konstruktive Friedensarbeit" und Sybille Schnehage vom Katachel e.V. teil. Die Laudatio hält Bernd John, der eines der Transportfahrzeuge gespendet hatte.
Der Humanitäre Preis der Darmstädter Freimaurerloge wird zum dritten Mal vergeben. Preisträger von 2003 war das örtliche Gesundheitsprojekt der Teestube Konkret "Krank auf der Strasse". Anliegen der Freimaurerei ist die Verbreitung und Bewahrung von geistiger Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit. Freimaurerei ist keine Religion, sie beruht auf ethischen Prinzipien.
-- Zurück zum Index --02-02-2003: Freimaurer ehren Gesundheitsprojekt "Krank auf der Strasse"
Humanitärer Preis 2003 an diakonische Initiative
Der diesjährige Humanitäre Preis der Freimaurerloge Johannes der Evangelist zur Eintracht wird am kommenden Mittwoch, 08.01.2003, an das Darmstädter Gesundheitsprojekt der Teestube Konkret "Krank auf der Strasse" vergeben.
"Eine ärztliche und medizinische Versorgung steht wohnungslosen Menschen nur unter erschwerten Bedingungen zur Verfügung. Viele leiden an Erkrankungen und Gesundheitsschäden, die durch ihre problematische Lebenssituation entstehen und nicht hinreichend behandelt werden. Das Gesundheitsprojekt "Krank auf der Strasse" in Darmstadt hat das erkannt. Ziel der Initiative ist es, wohnungslosen Menschen wieder einen Zugang zu medizinischer Betreuung und eine Integration in das bestehende Gesundheitssystem zu ermöglichen", so Kurt Ausfelder, Meister vom Stuhl und damit Vorsitzender der Loge. Besonders hervorzuheben sei das Engagement der ehrenamtlich arbeitenden Ärzte und Helfer. "Das ist gelebte Humanität, die kaum Schlagzeilen macht. Mit der Vergabe des mit 3.000 Euro dotierten Humanitären Preises möchten wir Freimaurer in Darmstadt die wertvolle Arbeit des Projekts würdigen und unterstützen", so Ausfelder.
Anlässlich der Preisvergabe werden der Leiter des diakonischen Werkes Darmstadt/Dieburg, Roland Hensler, und die Sozialarbeiterin Anja Kolb einen Überblick über die allgemeine Situation und über die Arbeit der Teestube Konkret geben. Das Gesundheitsprojekt "Krank auf der Strasse" ist in der Teestube untergebracht und besteht seit fünf Jahren. Eine Krankenschwester bietet im Rahmen der medizinischen Ambulanz täglich Not- und Erstversorgung an und vermittelt bei Bedarf weiter an Fachärzte. Ein Arzt und eine Ärztin halten regelmässig Sprechstunden ab. Im Jahr 2001 gab es 502 Patientenkontakte, im Schnitt also etwa drei Behandlungen am Tag.
Der Humanitäre Preis wird zum zweiten Mal vergeben. Preisträger von 2002 war die Hospizgruppe Darmstadt e.V. Anliegen der Freimaurerei ist die Verbreitung und Bewahrung von geistiger Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit. Freimaurerei ist keine Religion, sie beruht auf ethischen Prinzipien.
-- Zurück zum Index --13-11-2002: Grundlage einer humanen Gesellschaft
Darmstädter Freimaurerloge zum Internationalen Tag der Toleranz
Darmstadt. Aus Anlass des Internationalen Tages der Toleranz am 16. November (Samstag) hat die Freimaurerloge Johannes der Evangelist zur Eintracht gegenseitige Achtung und Toleranz als "Grundlage einer humanen Gesellschaft" bezeichnet und für ein offenes Zugehen auf andere Kulturen und Überzeugungen geworben.
"Die Einsicht, dass niemand die absolute Wahrheit für sich beanspruchen kann, sei es in Bezug auf seine Überzeugungen oder seine Lebensweise, schafft die Grundlage für echten, zwischenmenschlichen Dialog, für gegenseitiges Lernen und eine humane Gesellschaft. Die Unterschiedlichkeit anderer Überzeugungen bereichert und erweitert die eigene, individuelle Lebensperspektive. Mit der Fähigkeit, den Anderen in seiner ganzen Verschiedenheit als gleichberechtigtes Gegenüber anzuerkennen, können unzerbrechliche Brücken zwischen Menschen, gesellschaftlichen Gruppen, Kulturen, Religionen und Völkern geschlagen werden", so der Vorsitzende der Loge, Kurt Ausfelder. Toleranz sei allerdings keine Einbahnstrasse. Sie finde ihre Grenze dort, wo sie auf Hass, Fanatismus, Diskriminierung und absoluten Wahrheitsanspruch treffe. "Wer die Voraussetzungen einer toleranten Lebensweise angreift, dem muß entschieden begegnet werden. Denn Werte wie die Freiheit, Humanität, Nächstenliebe, Menschenwürde und Eigenverantwortung stehen nicht isoliert da, sondern sind nur in einer Symbiose mit gesellschaftlicher Toleranz lebensfähig", betont Ausfelder. Die Freimaurerei sei davon überzeugt, dass der Einzelne das Ideal einer offenen, toleranten Lebensweise in sich entwickeln könne. Das Prinzip der Toleranz sei entsprechend schon in der Gründungsurkunde von 1723 verankert.
Als wichtiger Träger aufklärerischen Denkens ist die Freimaurerei 1717 in England entstanden und heute als einfaches System von Logen weltweit verbreitet. Die Darmstädter Loge Johannes der Evangelist zur Eintracht wurde 1816 gegründet. Anliegen der konfessionslosen Freimaurerei ist die ethische Weiterentwicklung des Individuums durch Arbeit am Selbst sowie die brüderliche Verbundenheit aller Menschen. In Deutschland wurde die Freimaurerei 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt, auch die Loge in Darmstadt wurde verboten.
Der 16. November wurde 1996 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Toleranz erklärt.
-- Zurück zum Index --11-04-2002: Meilenstein der Menschheitsgeschichte
Darmstädter Freimaurerloge würdigt die Einrichtung des Internationalen Strafgerichtshofes
Darmstadt. Als "historischen Meilenstein" hat die Darmstädter Freimaurerloge Johannes der Evangelist zur Eintracht die Einrichtung des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) gewürdigt. Die für das Inkrafttreten des Gerichtshofes erforderliche Hinterlegung von mindestens sechzig Beitrittsurkunden wurde bei einer Feierstunde am Donnerstag, den 11. April, am Sitz der Vereinten Nationen in New York erreicht. Das Statut des Strafgerichts tritt damit am 1. Juli 2002 in Kraft. Der Vorstand der 1816 gegründeten Loge erklärte dazu wie folgt:
"Bereits Gustave Moynier, der Mitbegründer des Roten Kreuzes, hat 1872 unter dem Eindruck der im preußisch-französischen Krieg begangenen Grausamkeiten Forderungen zur Einrichtung eines Internationalen Strafgerichtshofes zur Ahndung der schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit erhoben. Erst nach den unfaßbaren Verbrechen des Zweiten Weltkrieges und dem nationalsozialistischen Holocaust wurde dieser Vorschlag 1948 in der UN-Konvention zur Verhütung von Völkermord neu belebt. Das darin vorgesehene internationale Strafgericht ist in den Zeiten des Kalten Krieges allerdings nie eingerichtet worden.
Nach den massiven Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht beim Zerfall der Bundesrepublik Jugoslawien Anfang der 90er Jahre und dem unglaublichen Völkermord in Rwanda 1994 mit mehr als 800.000 Opfern hat der UN-Sicherheitsrat zwei ad-hoc-Tribunale zur Verfolgung der Täter ins Leben gerufen. Mit der Einrichtung des Internationalen Strafgerichtshofes zum 1. Juli 2002 wird nun erstmals in der Geschichte ein permanentes Strafgericht zur Ahndung von Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit geschaffen.
Die Freimaurerloge Johannes der Evangelist zur Eintracht würdigt dieses historische Ereignis als Meilenstein für die Menschenrechte und die Humanität. Toleranz endet dort, wo fundamentale Grundsätze des menschlichen Zusammenlebens verletzt werden. Das Signal des neuen Strafgerichtshofes ist eindeutig: Die Straflosigkeit der schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit soll im 21. Jahrhundert ein Ende haben. Wir Freimaurer unterstützen dieses Ziel ausdrücklich."
-- Zurück zum Index --05-01-2002: Erster Humanitärer Preis an Hospizgruppe
Darmstädter Freimaurerloge ehrt gelebte Humanität
Der erste Humanitäre Preis der Freimaurerloge Johannes der Evangelist zur Eintracht wird am kommenden Mittwoch, 09.01.2002, an die Hospizgruppe Darmstadt e.V. vergeben. "In der Hospizgruppe Darmstadt haben sich Menschen zusammengeschlossen, die Sterbende mit selbstlosem Engagement auf ihrem letzten Weg begleiten. Es sind Personen, die sich zum Wohle ihrer Mitmenschen einer hohen Verantwortung stellen. Dies ist gelebte Humanität, die kaum Schlagzeilen macht", so Kurt Ausfelder, Meister vom Stuhl und damit Vorsitzender der Loge. "Mit der jährlichen Vergabe des mit 3.000 Euro dotierten Humanitären Preises möchten wir Freimaurer in Darmstadt solche wertvolle Arbeit in Zukunft würdigen und unterstützen", kündigt Ausfelder an.
Die Hospizgruppe Darmstadt e.V. wurde 1992 als gemeinnütziger Verein gegründet. Er ist freitragend sowie parteipolitisch und konfessionell nicht gebunden. Aktive Sterbehilfe lehnt der Verein ab. Als Teil der Hospizbewegung möchte er Hilfe beim Sterben und nicht Hilfe zum Sterben geben. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ermutigen und unterstützen den Patienten, die Angehörigen und Freunde bei der Bewältigung ihrer schwierigen Lebenssituation.
Als wichtiger Träger aufklärerischen Denkens ist die Freimaurerei 1717 in England entstanden und heute als einfaches System von Logen weltweit verbreitet. Anliegen der humanitären Freimaurerei ist die Verbreitung und Bewahrung von geistiger Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit. Freimaurerei ist keine Religion.
-- Zurück zum Index --Zukunft liegt in der UNO
19-10-2001: Darmstädter Freimaurerloge zum Tag der Vereinten Nationen
In einer öffentlichen Erklärung zum diesjährigen Tag der Vereinten Nationen (UN) am 24. Oktober hat die Darmstädter Freimaurerloge Johannes der Evangelist zur Eintracht auf die überragende Bedeutung der Weltorganisation hingewiesen:
"Die Vereinten Nationen stehen für den universalen Wunsch der Menschheit nach Weltfriede, Wohlstand und Freiheit. Nach zwei Weltkriegen und dem Scheitern des Völkerbundes ist es die UNO, in der sich alle Staaten der Welt zusammengeschlossen haben, um an der Verwirklichung dieser Ziele zu wirken. Gleichwohl regieren Armut, Krieg und Unrecht das Leben der meisten Menschen auf der Erde. Fast eine Milliarde Erwachsene können nicht lesen und schreiben, 88 Millionen Kinder können keine Schule besuchen. 2,4 Milliarden oder 40 Prozent der Weltbevölkerung leben unter unzureichenden hygienischen Bedingungen. 1,2 Milliarden Menschen leben von weniger als einem Dollar pro Tag. Allein im Jahr 1999 wurden 35 Gewaltkonflikte und Kriege gezählt, im vergangenen Jahr 798 Milliarden Dollar für Rüstungsgüter ausgegeben.
Die UN hat das Zusammenleben der Völker und das Leben der Menschen seit 1945 besser und sicherer gemacht. Von der Vision einer geeinten Menschheitsfamilie allerdings sind wir weit entfernt. Aber gerade deshalb liegt die Zukunft bei den Vereinten Nationen. Bei der Vergabe des hundertsten Friedensnobelpreises an die UNO und ihren Generalsekretär Kofi Annan hat das Nobelpreiskomitee dies auf symbolische Weise verdeutlicht. Statt sich über Nationalität, Kultur, Religion und Ethnie voneinander abzugrenzen, sollten sich die Menschen als erstes und vor allem als Weltbürger verstehen. Nur gemeinsam kann die Menschheit die vor ihr liegenden Herausforderungen bestehen."
Als wichtiger Träger aufklärerischen Denkens ist die Freimaurerei 1717 in England entstanden und heute als einfaches System von Logen weltweit verbreitet. Anliegen der konfessionslosen Freimaurerei ist die ethische Weiterentwicklung des Individuums durch Arbeit am Selbst sowie die brüderliche Verbundenheit aller Menschen. In Deutschland wurde die Freimaurerei 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt, die Loge in Darmstadt verboten.
-- Zurück zum Index --24-09-2001: Gelebte Ideale für eine menschlichere Zukunft
Darmstädter Loge feiert 185. Stiftungsfest
Am kommenden Wochenende (29./30.09.01) feiert die Darmstädter Freimaurerloge "Johannes der Evangelist zur Eintracht" ihr 185jähriges Bestehen. Gegründet wurde die Loge am 5. August 1816, die Konstitutionsurkunde wurde von Großherzog Ludwig I. am 28. September 1816 erteilt. Zwei Jahre später zog sie in das eigens von Georg Moller errichtete Gebäude in der Sandstraße. Seitdem habe sich die Welt radikal gewandelt. "Gerade die Terroranschläge in den USA haben uns Freimaurer in Darmstadt tief erschüttert", erklärte der als "Meister vom Stuhl" bezeichnete Vorsitzende, Kurt Ausfelder. "Besonders in diesen Tagen sollte das Stiftungsfest dazu dienen, sich der zeitlosen Bedeutung von geistiger Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit zu entsinnen. Als Freimaurer stehen wir für den Gedanken einer weltweiten Bruderkette, der Versöhnung aller Menschen untereinander durch Arbeit am eigenen Ich", betonte Ausfelder. Auch durch irre Taten extremistischer Terroristen dürfe man sich nicht vom praktischen Ideal einer über alle religiösen, kulturellen und ethnischen Unterschiede hinweg friedlich zusammen lebenden Menschheit abbringen lassen.
Als wichtiger Träger aufklärerischen Denkens hatte sich die 1717 in England als einfaches System von Logen gegründete Freimaurerei auf dem europäischen Kontinent ausgebreitet. In den Logen versuchten die Anhänger der Aufklärung, die gesellschaftliche Gleichheit aller Stände zu verwirklichen. Der Philosophie Immanuel Kants entstammt der zentrale Grundsatz freimaurerischer Ethik: Jeder Mensch müsse lernen so zu handeln, daß sein Handeln als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.
In Deutschland wurde die Freimaurerei 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt, die Loge in Darmstadt verboten. Das klassizistische Logengebäude in der Sandstraße wurde 1944 bei einem Bombenangriff bis auf den Portikus zerstört, mit Hilfe der Stadt Darmstadt 1965/66 neu errichtet.
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